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Prenzlau verlassen wir auf der Straße in Richtung Baumgarten/Brüssow. Nach etwa 1-2 Kilometern biegen wir bereits hinter den Bahnschienen der stillgelegten Kleinbahn, rechts in die Plantanenallee, so der Name der Straße, ein. Wir fahren nun über Wollenthin, Bündigershof und Grünow nach Drense, mit seinem historischen Ortskern und den Backsteinhäusern. Weiter geht es, über die Autobahnbrücke, nach Ziemkendorf und Grenz. Was nun kommt, ist die "Uckermark pur": weite Wiesen und Felder, alte Weiden am Wegesrand, kleine Teiche, verschlafene Orte, mit alten Gemäuern und Kirchen... In Schwaneberg, wird Ihnen sicher die Feldsteinkirche in Erinnerung bleiben, ebenso, wie die Landschaft links und rechts der Randow, die wir auf dem weiteren Weg nach Battin im Blick haben. Wir fahren nicht nach Bagemühl, sondern fragen uns in Battin zum direkten Weg zur Randowbrücke durch. Ab dieser Brücke geht es, nun auf Straße, vorbei am Wolliner See und der Wolliner Kirche, das letzte Stück nach Penkun.
Feldwege herrschen auf dieser Etappe vor, meist gut, aber auch manchmal mäßig, oder nur schlecht befahrbar. Aber das, was Sie hier an Natur erleben können, wird Sie für Ihre Mühen dutzendfach entlohnen. Wir sind diese Strecke einmal im April, an einem der ersten warmen und sonnigen Tage im Jahr gefahren. Die Natur erwachte - erstes zartes Grün war an den Bäumen und auf den Wiesen zu sehen. Die Blüten und deren Duft, die Vögel mit ihrem Gesang, die vielen Rehe,... ein wahrer Genuss! Das Wort Uckermark hat seither bei uns jeden negativen Hauch verloren.
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